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Generelle Marktsituation in Spanien
Nach Auskunft der renommierten spanischen Sparkasse La Caixa liegt schon die durchschnittliche jährliche Rentabilität bei Wohnimmobilien in Spanien bei gut 7%.
In den spanischen Ferienregionen ist sie nicht selten im zweistelligen Bereich. Das mag mit dazu beitragen, dass 53 % (!) aller Deutschen, die eine Ferienimmobilie kaufen möchten, Spanien bevorzugen.

 

Finanzierungsmöglichkeiten
In Spanien werden traditionell gute Finanzierungsmöglichkeiten angeboten. Die aktuelle Hypothekensätze liegen je nach Dauer weit unter 4% effektivem Jahreszins.
Für den Kauf einer Wohnung oder eines Hauses und die Belastung mit einer Hypothek sieht die spanische Gesetzgebung allerdings eine Reihe obligatorischer Ausgaben vor, damit es bei der Durchführung der Transaktion nicht zu Problemen kommt.

 

Vor dem Antrag auf eine Hypothek:
Bevor eine Hypothek beantragt wird muss der tatsächliche Wert der Immobilie geschätzt werden, um den Höchstbetrag der Hypothek festzulegen. Diese Bewertung wird von Gutachtern vorgenommen, die bei der spanischen Nationalbank eingetragen sind. Für eine Hypothek im Wert von 60.000 bis 120.000 Euro ist mit Kosten von ca. 180 Euro zu rechnen.
Kosten bei der Aufnahme der Hypothek (beim Kauf der Immobilie):
Notarkosten für die Ausstellung des Hypothekenbriefs. Für eine Hypothek von 120.000 Euro belaufen sich diese Kosten auf ca. 600 Euro.
Grundbucheintrag der Hypothek. Für eine Hypothek von 120.000 Euro sind das ca. 220 Euro.
Beim Erstellen der öffentlichen Urkunde über die Aufnahme der Hypothek ist eine Stempelsteuer (Impuesto sobre Actos Jurídicos (IAJD) zu entrichten, deren Höhe von der jeweiligen autonomen Region festgelegt wird. Wenn keine ausdrückliche Regelung vorliegt, wird 5% auf die Hypothekenhaftung (responsabilidad hipotecaria) erhoben.
Weitere Kosten
Für die erforderlichen Formalitäten zur Zahlung der Steuern beim Finanzamt und zur Eintragung des Hypothekenbriefs und der notariellen Verkaufsurkunde ins Grundbuch. Diese Kosten belaufen sich bei einer Hypothek von 120.000 Euro jeweils auf etwa 250 Euro.
Eine gesetzlich vorgeschriebene Gebäudeversicherung deckt Schäden an der Immobilie ab. Die Kosten liegen zwischen 50 und 100 Euro pro Jahr für eine Hypothek von zwischen 60.000 und 120.000 Euro.
Zudem sind noch weitere Kosten für den Abschluss einer Hypothek mit einem Finanzinstitut einzuplanen. Diese sind von Bank zu Bank unterschiedlich.
Bitte fragen Sie uns nach Empfehlungen zu renomierten Bankinstituten in Spanien.

 

Vorvertrag über den Kauf einer Immobilie- contrato de arras
Der Vorvertrag sichert dem Käufer die Option auf die Immobilie für einen bestimmten Zeitraum durch eine Anzahlung von üblicherweise 10%. Tritt der Käufer von dem Handel zurück, verliert er seine Anzahlung. Tritt der Verkäufer vom Verkauf zurück, muss er die doppelte Summer zurückzahlen. Die Anzahlung wird beim endgültigen Kauf verrechnet HQI Immobilien hält alle Verträge in Ihrer Sprache übersetzt für Sie bereit und zahlt die Optionssumme auf das Treuhändlerkonto von HQI Immobilien.
Grundbuch – registro de la propiedad
Das spanische Grundbuchamt verzeichnet alle Immobilien und eventuellen Belastungen wie Hypotheken, Nießbrauch oder Wegerechte. Bei Eigentumsübertrag beantragt der Notar die Änderung im Grundbuch. Bevor eine Anzahlung geleistet wird, sollte unbedingt der Eintrag im Grundbuch überprüft werden. Dies übernimmt selbstverständlich unser Anwalt der von ihnen Bevollmächtigt wird die Unterlagen korrekt zu prüfen.

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